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Was macht ein Bauträger?

Immobilienkauf vom Bauträger - So profitieren Sie von den Vorteilen

Wer über den Kauf einer eigenen Immobilie nachdenkt, kommt am Begriff Bauträger nicht vorbei. Sie bieten bezugsfertige Wohnungen und Häuser inklusive der dazugehörigen Grundstücke an. Sie koordinieren auch die Bauphase und kümmern sich um wichtige Dokumente und Genehmigungen.

Mittlerweile entscheiden sich mehr als 60 Prozent aller Kaufinteressenten von Neubauten für eine Immobilie von einem Bauunternehmen. Sie spielen also eine sehr wichtige Rolle auf dem Neubaumarkt. Wer seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen will, steht vor einer großen Herausforderung: den richtigen Bauträger zu finden.

Inhaltverzeichnis

Was genau ist ein Bauträger?

Es handelt sich um Bauunternehmen, die mit eigenem oder fremdfinanziertem Geld Wohn- oder Gewerbeeinheiten bauen und diese dann in eigenem Namen gewerblich verkaufen. Sie übernehmen während der Bauphase alle Aufgaben eines Bauunternehmens. Nach § 14 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist ein Bauunternehmen immer ein Unternehmer (BGB).

Wann brauche ich einen Bauträger?

Das Bauunternehmen ist der Bauherr, wenn das Gebäude auf dem Grundstück des Eigentümers und für dessen Rechnung errichtet wird. Das Bauunternehmen vertritt die Interessen des Bauherrn, wenn das Gebäude auf einem fremden Grundstück oder für fremde Rechnung errichtet wird. Alle Aspekte des Hauses unterliegen der vollständigen Kontrolle des Bauunternehmers.

Was sind die Aufgaben eines Bauträgers?

Grundstücke werden von Bauunternehmen aus verschiedenen Quellen, darunter Gemeinden und Privatpersonen, erworben. Anschließend errichten sie Ein- oder Mehrfamilienhäuser, die sie dann zusammen mit dem Grundstück an private Käufer verkaufen. Ein Bauunternehmen plant zwar das gesamte Bauvorhaben, führt es aber nicht immer selbstständig aus. Im Regelfall werden Baufirmen und Handwerksunternehmen mit dieser Aufgabe beauftragt.

Was gehört zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Bauunternehmens?

Bei einem Bauprojekt ist das Bauunternehmen der rechtlich und finanziell verantwortliche Bauherr. Er hat vor Baubeginn die Rechte an dem Grundstück erworben, auf dem er bauen wird. Er kümmert sich selbst um die Planung, die Genehmigung und den eventuellen Verkauf des Projekts, oder er muss sie separat in Auftrag geben. Es kann sich auch um eine Privatperson handeln.

Ein Bauunternehmen ist dagegen immer ein Unternehmen im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Er nimmt bis zur Übergabe des Grundstücks die Aufgaben eines Bauunternehmens wahr; dazu gehören der Grunderwerb, die Finanzierung, die Planung, das Einholen von Genehmigungen und der Verkauf des Grundstücks.

Wann wird die fertiggestellte Immobilie abgenommen?

Wenn es vor dem Bauvorhaben einen Interessenten gab, wird die Immobilie nach dessen Vorgaben gebaut. Das Eigentum geht jedoch erst dann auf den Käufer über, wenn dieser bestätigen kann, dass alle Arbeiten zum Zeitpunkt der Abnahme vertragsgemäß und mängelfrei abgeschlossen wurden. Bis dahin ist das Bauunternehmen Eigentümer der Immobilie und für die Einholung aller Genehmigungen und Unterlagen verantwortlich.

Solange der Käufer das Projekt nicht abgenommen hat, ist das Bauunternehmen für das gesamte Bauvorhaben verantwortlich.

Bauträger Vorteile auf einen Blick - die Käufer eines Immobilienobjektes genießen

Im Folgenden werden die wichtigsten Bauträger Vorteile des Immobilienkaufs genannt:

  • Weniger Arbeitsaufwand: Der Käufer vermeidet den Umgang mit Behörden und Baufirmen.
    Weniger Verantwortung: Vor der erfolgreichen Abnahme ist das Bauunternehmen verantwortlich. Wenn also während des Baus etwas schiefgeht, ist der Käufer durch die Bereitschaft des Bauunternehmens, das Problem zu beheben, geschützt. Der Käufer wird erst dann Eigentümer der Immobilie, wenn er mit allem zufrieden ist.
  • Gestaltungsfreiheit: Der Käufer hat die Möglichkeit, auf den Bauprozess Einfluss zu nehmen oder seine Immobilie vom Bauunternehmen so bauen zu lassen, wie sie ist. So können Sie zum Beispiel Ihren eigenen Schnitt und Ihre eigene Küche wählen.
  • Gewährleistungsfrist: Werden nach der Abnahme kleinere Mängel festgestellt, hat der Käufer das Recht, diese schnell beheben zu lassen.
  • Kostensicherheit: Ein Zahlungsplan legt fest, wie viel in den verschiedenen Bauphasen gezahlt werden muss. Darüber hinaus ist der Käufer vor unvorhergesehenen Mehrkosten geschützt.

Wie können Sie einen renommierten Bauträger in der Nähe finden?

Die wichtigsten Kriterien einen Bauträger zu finden, sind der Ruf, die Kompetenz und die finanzielle Stabilität des Bauunternehmens. Am besten beginnen Sie damit, sich diese Fragen zu stellen:

  • Wie wichtig ist der Kundenservice für das Unternehmen? Sind die Mitarbeiter angenehm im Umgang, leicht zu erreichen und bereit, Informationen weiterzugeben?
  • Wie sieht die Erfolgsbilanz des Unternehmens aus? Hat es eine Reihe von Bauprojekten erfolgreich abgeschlossen? Wie lange ist das Bauunternehmen bereits in der Branche tätig? Die beste Möglichkeit, dies herauszufinden, besteht darin, die Bewertungen anderer Personen im Internet zu lesen.
  • Legt das Bauunternehmen großen Wert auf Qualität? Um die Qualität des Bauunternehmens zu beurteilen, schauen Sie sich seine bereits fertiggestellten Referenzobjekte an. Prüfen Sie, ob die Objekte des Unternehmens auf Qualität und Gütesiegel geprüft wurden.

Vergewissern Sie sich auch, dass das Bauunternehmen finanziell stabil ist. Wenn Sie ein seriöses Unternehmen zum Beispiel um eine Kreditauskunft seiner Bank bitten, sollte es keine Probleme haben.

Welche Punkte sollten bei der Vertragsgestaltung des Bauträgervertrags berücksichtigt werden?

Der Bauträgervertrag ist eine Mischform aus Kauf- und Werkvertrag, da er sowohl den Kauf des Grundstücks als auch die zu erbringenden Bauleistungen umfasst. Der Bauträgervertrag muss in Anwesenheit eines Notars beglaubigt werden. Achten Sie darauf, dass die folgenden Details nicht übersehen werden:

– Vollständige Baubeschreibung: Um festzustellen, ob der Bauträger zum Zeitpunkt der Abnahme vertragsgemäß gebaut hat, muss die Baubeschreibung klar und detailliert sein. Es muss ersichtlich sein, welche Materialien und Produkte wo verwendet wurden und ob die Kriterien z.B. für ein KfW-Effizienzhaus erfüllt sind, einschließlich einer fachlichen Überprüfung. Die genauen Wohn- und Nutzflächenangaben dürfen nicht übersehen werden. Das lässt dem von Ihnen beauftragten Unternehmen keinen Interpretationsspielraum, und Fehler können vermieden werden.

– Eine detaillierte Kostenaufstellung: Im Vertragspreis des Bauträgers müssen wirklich alle Leistungen enthalten sein. Auch wenn Sie Sonderwünsche haben, sollten diese detailliert aufgeführt und in den Vertrag aufgenommen werden.

– Ein angemessener Zahlungsplan: Die Zahlung erfolgt schrittweise, je nach Baufortschritt. Prüfen Sie mit einem Sachverständigen, ob die in der Makler- und Bauträgerverordnung festgelegte maximale Höhe der Abschlagszahlungen eingehalten wird.

Machen Sie auch deutlich, wann der Einzugstermin geplant ist und dass die Nichteinhaltung eine Vertragsstrafe nach sich zieht. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Bau einer Immobilie länger dauert als geplant. Dies ist häufig mit zusätzlichen Kosten für den Kunden verbunden, der für einen längeren Zeitraum als vorgesehen in seiner alten Wohnung Miete zahlen muss.

Ist es besser, einen Bauträger zu beauftragen oder ein Eigenheim selbst zu bauen?

Das Haus eines Bauunternehmens ist in der Regel preislich vergleichbar mit einem traditionellen Haus, das von einem privaten Bauherrn gebaut wird. Die Struktur des Hauses ist mit der eines Fertighauses vergleichbar. Mit etwas Glück kann sich Ihr Bauunternehmen einen Bauplatz für Ihr Haus zu einem günstigeren Preis als dem Marktpreis sichern. Ob Sie nun etwas weniger, gleich viel oder etwas mehr bezahlen, die Vorteile des Kaufs von einem Bauunternehmen überwiegen die Nachteile. Sie sparen in jedem Fall eine Menge Zeit und Nerven!

Wir haben das Ganze für Sie zusammengefasst

Bauunternehmen sind für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Diese reichen vom Verkauf bezugsfertiger Immobilien bis hin zur Beantragung wichtiger Dokumente. Die Gewerbeordnung sowie die Makler- und Bauträgerverordnung sind dabei die wichtigsten Grundlagen. Ist der Käufer oder Bauherr zufrieden, weil zum Beispiel seine Wünsche berücksichtigt wurden, wird die Immobilie abgenommen und die Verantwortung auf den Käufer übertragen.

Beim Kauf einer Immobilie von einem Bauunternehmen kann der Käufer von einer Reihe von Bauträger Vorteilen profitieren. Dazu gehören zum Beispiel Gestaltungsfreiheit und Kostensicherheit. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung auf den Kundenservice, das Feedback früherer Kunden und die Qualität der Arbeit des Bauunternehmens.

Alle diejenigen, die ihren Traum vom Wohneigentum verwirklichen wollen, stehen vor einer besonderen Aufgabe: den richtigen Bauträger zu finden.